Peter Weller war ein deutscher Unternehmer und Fotograf, geb. in Hommelsberg / Westerwald.
Nach dem Besuch der Volksschule arbeitet er zunächst als Haldenjunge auf der Grube Bindweide in Steinebach.
In späteren Jahren war er Angestellter der Krupp`schen Bergverwaltung in Betzdorf. Peter Weller war um die Wende zum 20. Jahrhundert im Siegerland tätig und ist vor allem für seine eindrucksvollen Aufnahmen der damaligen Montanindustrie bekannt. Dazu zählen Fotografien von Erzgruben, Hochöfen und Eisenhütten, also genau der prägenden Industriebetriebe der Region. Seine Bilder sind heute wichtige Zeitdokumente, weil sie die Arbeit dieser Epoche detailreich festhalten. Typisch für seine Arbeiten sind der dokumentarische Stil, Aufnahmen von Industrieanlagen und Arbeitsprozessen. Er gibt einen Einblick in das Leben der Arbeiter des Siegerlandes.
1919 zog Peter Weller nach Düsseldorf und übernahm 1923 die Leitung des dortigen Zentral Theaters.
Seine Werke sind immer wieder in Ausstellungen zu sehen, so auch im Jahr 2018 an verschiedenen Orten im Kreis Altenkirchen.
Sie wurden auch 1977 auf der Weltkunstausstellung Documenta in Fulda gezeigt.


Im Hintergrund sieht man die Erzbunker. Im Jahre 1837 erwarb die Firma Daniel Stein sen. Sohn (Theodor Stein) die Grube Vereinigung von dem Gewerken Anton Böhmer aus Kirchen. Über die Eisenstrasse ließen sie das Erz per Pferdefuhrwerk zur Danielshütte in Steeg bei Friesenhagen transportieren. Die Danielshütte wurde auch Steeger Hütte genannt und war nach dem Besitzer Daniel Stein benannt.



Es blühe stets verlässlich mir – die Stahl und Eisen Industrie – In der vorderen Reihe erster von rechts, der Besitzer der Eisenhütte, Ferdinand Schneider aus Herdorf. Er war der Sohn von Friedrich Schneider, nach diesem waren die Eisenhütten in Herdorf und Wehbach benannt.





Der Begriff Erzlader ist eine Berufsbezeichnung für Hüttenarbeiter. Sie mussten eine extrem schwere körperliche Arbeit leisten. Ihre Kernaufgabe war das Entladen der Erze aus dem Grubenwagen oder der Drahtseilbahn. Die mit Hand beladenen Karren transportierten sie zur Gichtglocke des Hochofens.

Über Generationen fanden hier Beschäftigte des Walzwerks ihren Wohn und Lebensraum.


Bahnlinie Gießen – Köln

in Betzdorf / Sieg, Kölner Straße bezogen. Das Gelände gehörte der Köln Mindener Eisenbahn Gesellschaft


Er wurde bis 1987 aktiv genutzt.

Quelle Wikipedia
Die gezeigten Aufnahmen und Dokumente befinden sich im Privatbesitz




















































































